
Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen rund um Permanent Make-up, Wimpern, Heilung und Pflege.
Welche Farben nutze ich?
Ich verwende hochwertige Pigmente und wähle das jeweilige Produkt passend zur zu pigmentierenden Zone und zum gewünschten Ergebnis aus. Verbindliche Angaben zu Herkunft, Inhaltsstoffen, Verträglichkeit, veganer Zusammensetzung sowie zur Eignung im Zusammenhang mit medizinischen oder radiologischen Untersuchungen richten sich nach den Herstellerunterlagen des konkret verwendeten Produkts.
- Produktauswahl passend zu Lippen, Augenbrauen oder Lidstrich
- Herstellerangaben und Anwendungshinweise werden berücksichtigt
- Informationen zu Inhaltsstoffen und Verträglichkeit können vor der Behandlung eingesehen werden
- Bei Allergien, Unverträglichkeiten oder medizinischen Fragestellungen bitte vorab Rücksprache halten
Wie lange hält das Permanent Make-up?
Nach der Erstbehandlung verblassen die Pigmente um ca. 30 bis 40 Prozent. Deshalb wird eine Zweitbehandlung empfohlen, in der die Farbe noch einmal aufgefrischt wird. Danach hält das Permanent Make-up jahrelang. Die Haltbarkeit ist jedoch unter anderem abhängig vom Stoffwechsel, Hauttyp, Umwelteinflüssen und Lebensgewohnheiten.
Wie lange hält eine Wimpernverlängerung?
Die eigenen Wimpern erneuern sich alle vier bis sechs Wochen. Die künstlichen Wimpern fallen somit mit den natürlichen aus. Damit die Wimpern gleichmäßig dicht bleiben, empfiehlt es sich, alle zwei bis vier Wochen zum Auffüllen zu kommen.
Wie ist der Heilungsprozess?
Nach der Pigmentierung bildet sich ein sogenannter Schorf, der sich nach ca. 7 bis 10 Tagen löst. (Bei Aquarell Lips löst er sich bereits nach drei bis fünf Tagen). Dies kann einen leichten Juckreiz verursachen. Zunächst wirkt das Pigment sehr blass und die Kunden sind besorgt, dass nicht mehr viel von dem Permanent Make-up zu sehen ist. Dies liegt daran, dass in den ersten vier Wochen ein aktiver Heilungsprozess erfolgt. Nach diesem Zeitraum kommt die Farbe wieder voll zur Geltung und dunkelt nach. Seien Sie also nicht besorgt und warten Sie bitte die vier Wochen ab. Sollten Sie dennoch den Wunsch eines intensiveren Ergebnisses haben, ist dies bei der Nachbehandlung möglich.
Warum werden die Pigmente bei jedem individuell aufgenommen?
Jeder Mensch ist individuell – genauso verhält es sich mit der Farbaufnahme. Stoffwechsel, Medikamenteneinnahme, Immunsystem, Hautbeschaffenheit und die Beachtung der Pflegehinweise spielen eine große Rolle. Eine Nachbehandlung in den ersten 12 Wochen ist somit sehr wichtig. Eventuelle Lücken, zu schwach ausgeprägte Pigmente und die Form können dabei angepasst werden.
Was ist zu tun, wenn auch nach der zweiten Behandlung Farbe nicht angenommen wird?
Dies ist äußerst selten, jedoch nicht ausgeschlossen. Es kommt vor, dass Bereiche keine Farbe annehmen wollen. In diesem Fall empfehle ich nicht eine Nachbehandlung nach der anderen. Wenn das Pigment nach der zweiten Behandlung stellenweise nicht hält, wird es mit großer Wahrscheinlichkeit auch nicht nach einer dritten Behandlung halten. Dies ist selten, aber in einem solchen Fall sollten die Lücken mit einem Kosmetikstift geschlossen werden.
Was muss ich nach der Behandlung beachten?
Meiden Sie in den ersten 14 Tagen direkte Sonneneinstrahlung und reduzieren Sie den Wasserkontakt auf ein Minimum. Tragen Sie die mitgegebene Pflegecreme dreimal täglich mit einem Q-Tip sehr dünn auf. Verzichten Sie außerdem auf Sauna und Sport, schminken Sie die behandelten Stellen nicht und kratzen Sie dort auf keinen Fall.
Warum können Augenbrauen nicht zu 100% gleich aussehen?
Viele kennen die Problematik: Morgens muss es schnell gehen – und gerade die Augenbrauen kosten dabei oft zusätzliche Zeit. Ich höre von Kundinnen immer wieder, dass das Nachzeichnen der Augenbrauen viel Zeit kostet und das Ergebnis trotzdem unterschiedlich ausfällt. Auch nach der Behandlung werden Ihre Augenbrauen nicht vollkommen symmetrisch aussehen - sehr ähnlich, aber nicht vollkommen gleich. Es heißt nicht ohne Grund: Augenbrauen sind Geschwister, keine Zwillinge. Die Natürlichkeit macht uns einen Strich durch die Rechnung. Auch die Muskelbewegungen auf beiden Gesichtshälften sind unterschiedlich stark ausgeprägt. Selbst die bevorzugte Schlafseite kann die Gesichtszüge beeinflussen. Unser Gesicht ist von Natur aus nicht vollkommen symmetrisch: Das eine Auge kann etwas tiefer sitzen und eine Gesichtshälfte etwas länger wirken. All dies und unsere natürliche Mimik tragen dazu bei, dass unsere Augenbrauen nie absolut gleich aussehen werden.
